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Nov 06 - Dec 08, 2014

Open Lab Day 2014! - Psycholinguistik zum Anfassen

Am 6. November ab 16 Uhr veranstaltet das Heidelberg University Language and Cognition lab einen Tag der offenen Tür. An diesem Tag stellen wir das psycholinguistische Labor der Universität Heidelberg vor. Studenten, Freunde und Interessierte sind herzlich eingeladen, Wissenschaftlern über die Schulter zu schauen, die sich damit beschäftigen, wie Menschen Sprache verstehen, produzieren und erlernen.

Der Lab Day soll ein Tag der Aha-Erlebnisse sein. Wissenschaftler am HULC Lab werden allen Interessierten veranschaulichen, was die psycholinguistische Forschung untersucht.

Erfahren, wie man Sprache experimentell untersucht - Am Lab Day werden wir zeigen, welche Methoden man verwenden kann, um zu erforschen, was im Kopf eines Menschen geschieht, wenn er Sprache verwendet.

Verstehen, wie Blicke und Aufmerksamkeit zusammenhängen (Eyetracking) - Wir werden genau erklären, wie ein Eyetracker funktioniert und warum wir so ein Gerät in der psycholinguistischen Forschung einsetzen.

Ausprobieren: Als Versuchsperson bei einem psycholinguistischen Experiment mitmachen - Wer Lust hat, kann selbst an vielen verschiedenen Experimenten teilnehmen. Die Ergebnisse werden am Ende des Lab Day vorgestellt. Wir werden zwei Eyetracking-Experimente durchführen. Bei dem einen kann man erleben, wie Menschen ihre Augen wirklich bewegen, wenn sie einen Text lesen. Bei dem anderen werden wir zeigen, wie wir herausfinden, was im Kopf passiert, kurz bevor ein Mensch spricht. Außerdem wird es Experimente geben, die veranschaulichen, wie Menschen auf ihren mentalen Wortspeicher zugreifen bzw. wie man sich solch einen Wortspeicher überhaupt vorstellen kann.

Einen Einblick darin gewinnen, wie wir im HULC lab Sprachen experimentell miteinander vergleichen – Unterscheiden sich die im Gehirn ablaufenden Verarbeitungsprozesse von Sprache zu Sprache? Inwiefern hängen Sprache und Denken zusammen?

Wissen, wie die Forschung am HULC lab in der Zukunft aussieht - Womit beschäftigen sich Wissenschaftler am HULC lab momentan? Zu welchen Themen kann man am Institut für Deutsch als Fremdsprache und am Institut für Übersetzen und Dolmetschen forschen?

Weitere Informationen:

Datum: 6. November

Uhrzeit: 16:00-20:00 Uhr

Adresse: Plöck 55 / Plöck 57a, 69117 Heidelberg, Heidelberg University Language and Cognition lab, Institut für Deutsch als Fremdsprachenphilologie und Institut für Übersetzen und Dolmetschen

Website: http://hulclab.eu/index.php/labday

Kontakt: jo.gerwien@uni-heidelberg.de

Programm

Hands On! (16:00-20:00)

  • Video-Präsentationen aktueller Arbeiten
  • Vorstellung experimenteller Methoden: Poster, Videos, WebCam-Übertagung aus den Laboren
  • Als Versuchsperson an Experimenten teilnehmen

Vorträge (18:30-20:00)

  • Prof. Dr. Óscar Loureda
  • Prof. Dr. Christiane von Stutterheim

Mar 13, 2017

Kompetenzdiagnostik und Kompetenzentwicklung in der visuellen Informationsverarbeitung - Ein Workshop des interdisziplinären Projekts „Cognitive Microscopy“

Im Alltag verarbeiten wir permanent und meist unbewusst visuelle Informationen. Bestimmte visuelle Aufgaben erfordern jedoch ein spezielles Training, so zum Beispiel die Arbeit mit einem Mikroskop.

Das Projekt „Cognitive Microscopy“ fasst das Mikroskopieren als einen in Echtzeit ablaufenden Prozess der Informationsaufnahme und Verarbeitung auf, der sich aus kognitionswissenschaftlicher Perspektive erklären und mit Hilfe des Eyetrackings messen lässt. Diese Perspektive erlaubt, verschiedene Grade der Kompetenz in einem spezifischen Bereich der visuellen Informationsverarbeitung festzustellen. Zudem können Effekte didaktischer Maßnahmen ermittelt werden. Derzeit gibt es jedoch kein anwendbares kognitives Modell der Prozesse der Informationsaufnahme und -verarbeitung, das zum Beispiel auf die Mikroskopie angewendet werden kann. Weiterhin müssen statistische Verfahren entwickelt werden, die der Komplexität von Eyetrackingdaten vollständig gerecht werden.

Wann und Wo?

13. März 2017, INF 562 Heidelberg, 9.00 - 16.30 Uhr

Themenblöcke im Workshop:

  1. Kompetenzdiagnostik bei visueller Verarbeitung: Online- und Offline-Methoden
  2. Visuelle Suche und Mustererkennung aus kognitionswissenschaftlicher Perspektive
  3. Statistische Aspekte der Mustererkennung
  4. Einfluss der Sprache auf die visuelle Informationsverarbeitung

Inspirationspotenzial für die Bereiche:

  • Visuelle Erfahrung
  • Medien-Didaktik
  • Kompetenzen des Erkenntnisgewinns im Kontext von Schule und Hochschule
  • Statistik / Angewandte Mathematik
  • Biologie / Medizin

Die Teilnahme am Workshop ist kostenfrei.


May 11, 2017

Lab Day 2017

Am 11. Mai ab 16 Uhr veranstaltet das Heidelberg University Language and Cognition lab einen Tag der offenen Tür. An diesem Tag stellen wir das psycholinguistische Labor der Universität Heidelberg vor. Studenten, Freunde und Interessierte sind herzlich eingeladen, Wissenschaftlern über die Schulter zu schauen, die sich damit beschäftigen, wie Menschen Sprache verstehen, produzieren und erlernen.

Der Lab Day soll ein Tag der Aha-Erlebnisse sein. Wissenschaftler am HULC Lab werden allen Interessierten veranschaulichen, was die psycholinguistische Forschung untersucht.

Erfahren, wie man Sprache experimentell untersucht - Am Lab Day werden wir zeigen, welche Methoden man verwenden kann, um zu erforschen, was im Kopf eines Menschen geschieht, wenn er Sprache verwendet.

Verstehen, wie Blicke und Aufmerksamkeit zusammenhängen (Eyetracking) - Wir werden genau erklären, wie ein Eyetracker funktioniert und warum wir so ein Gerät in der psycholinguistischen Forschung einsetzen.

Ausprobieren: Als Versuchsperson bei einem psycholinguistischen Experiment mitmachen - Wer Lust hat, kann selbst an vielen verschiedenen Experimenten teilnehmen. Wir werden zwei Eyetracking-Experimente durchführen. Bei dem einen kann man erleben, wie Menschen ihre Augen wirklich bewegen, wenn sie einen Text lesen. Bei dem anderen werden wir zeigen, wie wir herausfinden, was im Kopf passiert, kurz bevor ein Mensch spricht. Außerdem wird es Experimente geben, die veranschaulichen, wie Menschen auf ihren mentalen Wortspeicher zugreifen bzw. wie man sich solch einen Wortspeicher überhaupt vorstellen kann.

Einen Einblick darin gewinnen, wie wir im HULC lab Sprachen experimentell miteinander vergleichen – Unterscheiden sich die im Gehirn ablaufenden Verarbeitungsprozesse von Sprache zu Sprache? Inwiefern hängen Sprache und Denken zusammen?

Wissen, wie die Forschung am HULC lab in der Zukunft aussieht - Womit beschäftigen sich Wissenschaftler am HULC lab momentan? Zu welchen Themen kann man am Institut für Deutsch als Fremdsprache und am Institut für Übersetzen und Dolmetschen forschen?

Im Anschluss: BBQ & Bier mit der Fachschaft IDF!

Alle Besucher sind eingeladen, bei einem gemütlichen Grillabend im Hof mit den Wissenschaftlern ins Gespräch zu kommen.

Programm

16:00-18:00 (IDF und IÜD) - Vorstellung experimenteller Methoden

  • Eyetracking I
  • Kurze Stimuluspräsentation zur Untersuchung visueller Verarbeitung
  • Event Segmentation
  • Eyetracking II (Lesen)
  • Self-paced - Reading
  • Picture-sentence matching task
  • Lexical decision task

18:00 -19:00 (IDF, Hörsaal) - Flash Talks - Wissenschaftler stellen ihre Projekte vor

  • Alex Gubina – bilinguale Genusprozessierung
  • Ziwei Li –morphologische Aspekte der Serial Verb Construction
  • Xiaoyu Sun – Verwendungskontexte der Serial Verb Construction
  • Michael Herweg – Konzeptuelle Frames
  • Ines Marberg – visuelle Informationsverarbeitung in sprachlichen Kontexten
  • Sandra Nietzki – ‚subjektive‘ visuelle Aufmerksamkeit
  • Johannes Gerwien – Event segmentation
  • Inés Recio – Konnektoren
  • Martha Rudka – Fokuspartikeln
  • Xiaogang Wu – Salienz-Mismatches in der Sprachproduktion

18:30 - 21:00 BBQ + Bier (und andere Getränke)


Oct 23 - 26, 2017

International workshop, “Discourse, Multimodality and Experimental Methods: Discourse Processing using Eye Tracking Technology” (Heidelberg 23rd – 26th October, 2017)

It is with great pleasure that we announce the First International Workshop “Discourse, Multimodality and Experimental Methods: Discourse Processing using Eye Tracking Technology” to be held in Heidelberg, Germany on October 23rd – 26th, 2017.

The purpose of the workshop is to provide a venue for novice researchers (PhD students and junior researchers) to promote the exchange of ideas on the theoretical and epistemological foundations of empirical approaches in Linguistics and Psycholinguistics, as well as on the latest developments regarding the cognitive processes involved during discourse comprehension and production.

The event will be organized around a series of lectures and practical workshops offered by renown and experienced researchers in the following areas:

a.    Discourse Markers
b.    Multimodality
c.    Discourse Processing Models
d.    First and Second Language Acquisition
e.    Experiment Design and Statistics

All workshops and lectures will be offered in English.

For more detailed information, see the workshop's homepage.


Jul 28, 2017

HULC Lab Summer Symposium

Lab members present current work. All presentations are open to the public!

when? Fri July 28th, 11:00 - 16:00

where? IDF, room 011

Program:

11:00 - 13:00: Presentations Part I

  • Qili WANG: Darstellung und Konzeptualisierung von Bewegungsereignissen bei deutsch-chinesischen bilingualen Kindern
  • Nina DUMRUKCIC: Cognitive Consequences of Translanguaging
  • Xiaogang WU: Top-Down oder Bottom-up: Diskurssalienz versus visuelle Salienz

13:00 - 14:00: Lunch break

14:00 - 16:00: Presentations Part II

  • Johannes GERWIEN: Struktur und Qualität – Zwei Ebenen der Spezifizierung in kausativen Ereignisrepräsentationen und ihre kognitive Realität
  • Michael HERWEG: Profiles of motion events. Impressions from a stroll through semantic variety
  • Elisa GARCÍA NARVÁEZ: Research group “Discourse particles and cognition”: Members, projects and current status of research

Nov 08 - 10, 2017

DPKog members at the 5th Conference „Discourse Markers in Romance Languages“ in Louvain-la Neuve (Belgium)

Inés Recio will present a joint work on causal multimodal relations with Giovanni Parodi and Cristóbal Julio, researchers at the Language & Cognition Lab of the Pontificia Universidad Católica de Valparaíso (Chile). Laura Nadal will deliver a talk on an experimental study on the Spanish connective sin embargo.

More information on the 5th Conference „Discourse Markers in Romance Languages“ in Louvain-la Neuve (Belgium) can be found here.


Nov 30, 2017

Lab Day 2017

Am 30. November ab 16 Uhr c.t. veranstaltet das Heidelberg University Language and Cognition lab einen Tag der offenen Tür. An diesem Tag stellen wir das psycholinguistische Labor der Universität Heidelberg vor. Studenten, Freunde und Interessierte sind herzlich eingeladen, Wissenschaftlern über die Schulter zu schauen, die sich damit beschäftigen, wie Menschen Sprache verstehen, produzieren und erlernen.

Der Lab Day soll ein Tag der Aha-Erlebnisse sein. Wissenschaftler am HULC Lab werden allen Interessierten veranschaulichen, was die psycholinguistische Forschung untersucht.

Erfahren, wie man Sprache experimentell untersucht - Am Lab Day werden wir zeigen, welche Methoden man verwenden kann, um zu erforschen, was im Kopf eines Menschen geschieht, wenn er Sprache verwendet.

Verstehen, wie Blicke und Aufmerksamkeit zusammenhängen (Eyetracking) - Wir werden genau erklären, wie ein Eyetracker funktioniert und warum wir so ein Gerät in der psycholinguistischen Forschung einsetzen.

Ausprobieren: Als Versuchsperson bei einem psycholinguistischen Experiment mitmachen - Wer Lust hat, kann selbst an vielen verschiedenen Experimenten teilnehmen. Wir werden zwei Eyetracking-Experimente durchführen. Bei dem einen kann man erleben, wie Menschen ihre Augen wirklich bewegen, wenn sie einen Text lesen. Bei dem anderen werden wir zeigen, wie wir herausfinden, was im Kopf passiert, kurz bevor ein Mensch spricht. Außerdem wird es Experimente geben, die veranschaulichen, wie Menschen auf ihren mentalen Wortspeicher zugreifen bzw. wie man sich solch einen Wortspeicher überhaupt vorstellen kann.

Einen Einblick darin gewinnen, wie wir im HULC lab Sprachen experimentell miteinander vergleichen – Unterscheiden sich die im Gehirn ablaufenden Verarbeitungsprozesse von Sprache zu Sprache? Inwiefern hängen Sprache und Denken zusammen?

Wissen, wie die Forschung am HULC lab in der Zukunft aussieht - Womit beschäftigen sich Wissenschaftler am HULC lab momentan? Zu welchen Themen kann man am Institut für Deutsch als Fremdsprache und am Institut für Übersetzen und Dolmetschen forschen?

Veranstaltungsort


Jan 26, 2018

Presentation by Prof. Anita Fetzer (University of Augsburg)

Invited speaker Prof. Anita Fetzer (University of Augsburg) at the Centre for Ibero-american Studies: Discourse Connectivity in Context [more]


Jun 14, 2018

HULC lab Summer Symposium

All presentations are open to the public!

when? Thursday, June 14th, 16:00 - 19:00

where? IDF, room 010

 

Topics and titles of presentations at the HULC lab Summer Symposium. A detailed programm can be found here.


Motion event representation and encoding

Weights in motion frames

Michael Herweg

Räumliche Konzepte von Bewegungsereignissen in L2 Deutschen-Chinesischen und L2 Deutschen-Englischen

Can ZHANG

Complex Mandarin motion event descriptions are not serializations of verbs: evidence against the equipollently-framed view

Ziwei Li


Discourse

Expectation management in online dialogue understanding: an investigation of Dutch inderdaad ‘indeed’ and eigenlijk ‘actually’

Guest speaker: Geertje van Bergen (Max-Planck Institut für Psycholinguistik)

Processing marked pragmatic scales with incluso, hasta and even: an eye-tracking study on pragmatic processing in L1 and L2

Iria Bello, Lourdes Torres & Adriana Cruz (DPKog)

Languages use different means to guide inferential processes in communication, which often leads to save cognitive effort in processing (Blakemore 1987, Sperber & Wilson 1995, 2002, Levinson 2000). Focus operators like evendo so by establishing a relation of likelihood within a scale and presenting the focused element as the most informative (Kay 1990, König 1991, Gast & Rzymski 2015), thus contributing to the informative structure of discourse. Building on the debate around whether L1 and L2 speakers can comprehend pragmatic information following similar processing patterns, this study investigates the processing of the focus operator evenin L1 Spanish (incluso, hasta) and L2 English as a unit with procedural meaning. 


Language processing - General

What do we learn from structural priming in bilinguals?

Sandra Pappert

I will present data from structural priming experiments with bilinguals that speak to the issue of (a) separate vs. shared representions and (b) lexical guidance in sentence production. The potential and the limits of the approach will be discussed.

Interpretation and prediction of event participants in Mandarin verb-final sentences – nothing unexpected, but one interesting new finding

Johannes Gerwien

In a visual world study, I show that speakers of Mandarin do not use word order to assign thematic roles. However, prediction effects arise upon perceiving the markers bei and ba, which precede the agent in a passive and the theme/patient in a resultative sentence. Interestingly, an effect of structural complexity of the first noun phrase was observed surfacing as a delay in anticipatory eye movements.

Sind Mutter- und Fremdsprache gleichstark verkörpert? — eine Pupillometrie-Studie über emotionale Reaktivität bei der Verarbeitung mutter- und fremdsprachlicher emotionaler Sätze

Dennis Dieker

Je 20 Probanden in zwei Gruppen lesen Sätze mit negativen, emotionalen und neutralen Inhalten auf Deutsch (Muttersprache) oder auf Englisch (fortgeschrittene Fremdsprache). Gemessen wird die Pupillengrößenveränderung bei der Verarbeitung des emotionalen Inhalts als Indikator über Stärke des sprachlichen embodiment. Hypothesiert wird, dass die Magnitüde der Pupillengrößenveränderung bei der Verarbeitung muttersprachlicher Stimuli größer ist als die bei der Verarbeitung fremdsprachlicher Stimuli. Eine Bestätigung dieser Hypothese nährt theoretische Erkenntnisse über embodiment & grounded cognition an sich (Lakoff & Johnson 1980; Barsalou 2008), sowie differentiellem Embodiment (disembodied cognition, Pavlenko 2012).


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